SV Eußenheim gegen VfR Goldbach: 0:4
Großartiger Auftritt im Main-Spessart!
In diesem fairen Match, das von Schiri Jimmy Genheimer souverän geleitet wurde (Keine gelbe Karte!), beeindruckten wir den Gastgeber von Beginn an mit klug vorgetragenen Spielzügen und mit herzerfrischendem Offensivfußball. Endlich präsentierten wir uns als Team, in dem sämtliche Mannschaftsteile hervorragend harmonierten! Endlich konnten wir unsere technischen Vorteile in Tore ummünzen und hinten absolut dicht halten! Zu bemängeln ist lediglich das „Versieben“ von unzähligen hundertprozentigen Einschussmöglichkeiten. Das ist kein Grund zur Trauer! Das verleitet auch nicht zum Übermut! In der 16. Minute versenkte unser Spezialist für die Standards, Abwehrchef und Spielertrainer Heiko Hortig, bei einem Freistoß nach einem Foul an „Wühler“ Heiko Bieber die Kugel zum ersten Mal im Netz. Da machte der Keeper bei diesem Effetschuss keinen „Zucker“. Nach einem tödlichen Pass von Manndecker Stefan Kempf umkurvte Waldi Wiesner in der 25. Minute den Keeper und schob locker ein. Bis zum Wechsel hätten wir leicht den Vorsprung vergrößern können. Die grösste Chance ergab sich in der 44. Minute für Waldi Wiesner, der den Keeper bereits getunnelt hatte, aber nicht jubeln konnte, weil ein Gegenspieler die Pille von der Linie kratzte. Nach der Pause das gleiche Bild: Ein stürmender VfR und ein Gastgeber, der dem Sturmlauf nur wenig entgegensetzen konnte. Chancen ergaben sich im Minutentakt. Besonders Waldi Wiesner hatte unter den Stürmerkollegen großes Pech. Sein Freistoß klatschte in der 48. Minute an das Aluminium. Bevor wir innerhalb von 2 Minuten (77. und 78. Minute) alles klar machten, registrierten die Zuschauer in der 63. Minute die einzige echte Chance der Eußenheimer. Die Kugel strich – von halbtrechts abgefeuert – knapp am langen Pfosten vorbei. Max Hofmann und Kevin Simon waren unsere Torproduzenten Nr. 3 und 4. Das 0:3 resultierte aus einer trockenen Direktabnahme von Max Hofmann nach Vorlage von Waldi Wiesner. Beim 0:4 beförderte Kevin Simon nach einem Gewaltschuss von Max die Kugel mit der Hacke unhaltbar in die Maschen.
Fazit: Trotz der anhaltenden Verletztenmisere haben wir in Eußenheim ein VfR-Team erlebt, das mit einer gesunden Einstellung ins Spiel ging, die Vorgaben 1:1 umsetzte und bis zum Schluss bedingungslos nach vorne spielte. Mit diesem unbedingten Siegeswillen sind auch Mannschaften von größerem Kaliber zur Strecke zu bringen.